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„Attraktivierung Wolfgangikirche“ erfolgreich mit Hilfe der Leader Förderung umgesetzt

 

https://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020_de
https://www.bmlfuw.gv.at/land/laendl_entwicklung.html

 

Die Wolfgangikirche ist nicht nur ein bedeutendes Wallfahrtszentrum der Region, sondern auch ein wichtiges Ausflugsziel für Besucher aus nah und fern, beliebter Treffpunkt für jung und alt und prächtiges Ambiente für Hochzeiten und Familienfeste. Seit über 15 Jahren sind die ehrenamtlichen Mitglieder des Wolfgangikomitees um die Erhaltung der Kirche bemüht. Ein großes Ziel für die Zukunft bleibt es, die Wertschätzung für diesen besonderen Kraftplatz zu steigern, den Ort in seiner historischen Bedeutung bewusst zu machen, ihn über die kirchliche Nutzung hinaus für unterschiedlichste kulturelle und touristische Zwecke zu adaptieren, aber auch, die alte Kirche als Kunstwerk für die zukünftigen Generationen zu erhalten. Dieses Ziel zu erreichen ist mit großen ideellen aber auch finanziellen Herausforderungen verbunden. Um es dennoch zu verwirklichen, wurde von der Marktgemeinde Schwanberg unter Bürgermeister Mag. Karlheinz Schuster als Projektträger, unter Initiative des Wolfgangikomitees mit dem Leiter Alois Sackl, das Leaderprojekt „Attraktivierung der Wolfgangikirche“ ausgearbeitet und nun erfolgreich umgesetzt. Leader ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, das mit Unterstützung von Bund und Land innovative Entwicklungsstrategien im ländlichen Raum unterstützt. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit wurde in den vergangenen Jahren das Projekt gemeinsam mit dem regionalen LEADER-Gremium abgewickelt und durch das Land Steiermark positiv beurteilt.

 

Neugestaltung des Eingangsbereiches

Dem intensiven Wunsch der Besucher des Wolfgangikogels, einen Einblick in das Innere der meist versperrten Wallfahrtskirche zu bekommen, wurde nachgekommen. Die bestehende historische Holztür wurde geöffnet und mit einer Glastür kombiniert. So ist es nun möglich, einen Blick in das bemerkenswerte Innere der Kirche zu werfen. Ein neues Vordach schafft Witterungsschutz, auch für eine neue Sitzbank im Eingangsbereich. Der von der Kirche leicht abgerückte Tisch rundet das Vorbau-Ensemble ab. Der Entwurf stammt vom Grazer Architekten und Künstler Markus Jeschaunig mit Zustimmung der Kunstkommission der Diözese Graz-Seckau und des Bundesdenkmalamtes.

Modell Eingang

Wolfgangikirche Hollenegg

Abseits von Schloss und Pfarrkirche Hollenegg, in 767 m Seehöhe, inmitten eines bergigen und waldreichen Geländes, befindet sich die Filialkirche St. Wolfgang. Sie wurde 1494 erbaut, später jedoch auf den heute noch bestehenden Chorbau reduziert, indem man den Fronbogen abmauerte. 

Im Kircheninneren befindet sich ein frühbarocker Hochaltaraufbau. Eine Wappenkartusche ist mit 1675 datiert, das Bild soll aus dem Jahr 1640 stammen. Auf seitlichen Konsolen sind die Statuen der Hll. Wolfgang und Urban angebracht.

Die Wolfgangikirche, wie sie im Volksmund genannt wird, erfreut sich auch bei Wallfahrern großer Beliebtheit. So gibt es im Jahrlauf mehrere Messfeiern der Pfarre Hollenegg, wobei der zweite Sonntag im Juli den Haupttermin darstellt. Bei dieser Gelegenheit kommen Wallfahrer zu Fuß aus der näheren und weiteren Umgebung zur kleinen Kirche am Berg. Seit der Schlägerung des Waldes rund um die Kirche, ist sie zu einem Blickfang aus dem gesamten Bezirk Deutschlandsberg geworden.

Beim Bewerb  der Kleinen Zeitung um das "schönste Fleckerl in der Steiermark" 2009, erreichte die Wolfgangikirche den 11. Platz von über 100 Teilnehmern und in der Kategorie Kirchen den hervorragenden 2. Platz.  http://hollenegg.graz-seckau.at

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