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Töpperhaus und Denkmal in Schwanberg

Andreas Töpper war der Sohn eines Schwanberger Hafnermeisters. Seine Begabungen machten ihn zum ersten Eisenwalzmeister Europas. Andreas Töpper heiratete in der Josefikirche wobei die Hochzeit drei Tage gedauert hat. Für die Armen in der Gemeinde stiftete er das Töpperhaus in der Wieser Straße 17. Hier konnten sie kostenlos wohnen und bekamen im Alter noch ein Handgeld, das aus der Stiftung bezahlt wurde.

Das Denkmal für Andreas Töpper stand von 1829 bis zur Außenrenovierung der Pfarrkirche im Jahre 1979 an der Ostseite der Kirche. Es ist das Grabmal des Hafnermeisters Michael Töpper und seiner Frau Ursula. Andreas Töpper sorgte für seine Mitarbeiter wie ein Vater, baute ihnen Arbeitersiedlungen, ein Werksspital, ein Altersheim und bezahlte die Altersrente aus der Bruderlade.

1857 kam Gewerke Töpper nach langen Jahren wieder einmal nach Schwanberg. Sein Elternhaus war in der Zwischenzeit drei Mal verkauft worden. Er kaufte es um 20.000 Gulden zurück und baute es in ein Altersheim um, das damals als Armenhaus bezeichnet wurde. Am 27. September 1859 heiratete er im Alter von 73 Jahren die um 20 Jahre jüngere Wienerin Amalia Höfling. Dieser Ehe entsprossen ein Sohn und vier Töchter. Mit 87 Jahren starb er im Jahr 1872 in Scheibbs. Sein Werk verfiel aber sein Andenken lebt weiter. Wir Schwanberger werden durch dieses Grabmal daran erinnert, dass die hier begrabenen Eltern Michael und Ursula Töpper einen weltberühmten Erfinder und Großindustriellen zum Sohn gehabt haben, der ihnen dieses herrliche Grabmal zum Dank geschaffen hat.

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